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Yakitori 焼き鳥
Was ist Yakitori?
Yakitori ist ein einfaches japanisches Gericht, bestehend aus mundgerechten Hühnerfleischstücken, die auf Bambusspieße gesteckt und gegrillt werden. Es gibt über ein Dutzend Yakitori-Varianten, darunter Negima, Tsukune und Sunagimo (Hühnermagen).
Hauptsächlich wird es mit Tare oder Salz gewürzt.
Die Würzung von Yakitori variiert je nach Region.
In östlichen Regionen wie Tokio und Nagoya wird Sake üblicherweise mit Tare gewürzt, während in westlichen Regionen wie Osaka und Kyoto oft Salz zum Einsatz kommt.
Die mundgerechten Stücke lassen sich leicht essen und passen hervorragend zu Bier oder Sake.
Es geht nicht nur um Hühnchen.
Hähnchen-Yakitori besteht nicht nur aus Hähnchenfleisch. Es gibt auch Varianten mit Schweine- oder Rindfleisch. Schweinefleisch mit Käse oder anderen Zutaten zu umwickeln, ist eine weitere leckere Art, Yakitori zu genießen.
Yakitori lässt sich ganz einfach zu Hause zubereiten – warum also nicht Ihr eigenes, originelles Yakitori-Menü kreieren?
Arten von Yakitori
Nachfolgend finden Sie eine Liste typischer Yakitori-Gerichte. Es gibt viele verschiedene Yakitori-Arten, und jedes Restaurant verwendet möglicherweise eine etwas andere Bezeichnung.
Hier stellen wir die Standardgerichte vor, die allgemein bekannt sind.

Negima ねぎま
Negima ist eine Yakitori-Variante, bei der Hühnchen und Frühlingszwiebeln abwechselnd aufgespießt werden. Der saftige Geschmack des Hühnchens und die erfrischende Note der Frühlingszwiebeln harmonieren perfekt und machen Negima zu einem beliebten Yakitori-Gericht, insbesondere bei ausländischen Gästen.

Tsukune つくね
Tsukune wird aus Hühnerhackfleisch und Gewürzen hergestellt und anschließend geformt. Es wird in der japanischen Küche neben Yakitori häufig verwendet.
Es ist sehr weich und auch für Kinder leicht zu essen.

Sasami ささみ
Sasami ist das fettärmste und proteinreichste Hühnerfleisch. Es ist zart und leicht zu essen, kann aber aufgrund seines geringen Fettgehalts etwas fad schmecken. Daher empfehlen wir, es mit Wasabi, Miso oder Käse zu servieren.

Kawa 皮
Hühnerhaut, in der Yakitori-Küche Kawa oder ToriKawa genannt, ist eine Spezialität, die ausschließlich aus der Haut des Huhns besteht. Charakteristisch für Hühnerhaut ist ihr Geschmack: Je nach Zubereitung kann sie knusprig oder klebrig sein. Sie ist sehr beliebt.

Sunagimo 砂肝
Sunagimo sind wegen ihrer festen, knusprigen Konsistenz beliebt. Hühnermägen schmecken auch, wenn man sie einfach mit Salz und Pfeffer statt mit Soße würzt, hervorragend.

Momo もも肉
Hähnchenschenkel heißen auf Japanisch Futomoto.
Kurz Momo bedeutet, dass es sich um das Fleisch der Hähnchenschenkel handelt.
Momo ist angenehm zart und ein typisches Yakitori-Gericht. Das Fleisch ist dick und fest, und beim Hineinbeißen tritt der aromatische Saft heraus. Es ist so zart, dass es sogar kleine Kinder essen können.

Tebasaki 手羽先
Tebasaki eignet sich nicht nur für Yakitori. Es zeichnet sich durch knusprige Haut und saftiges, zartes Fleisch aus. In Nagoya werden frittierte Hähnchenflügel mit Soße gegessen.

Reba
Leber hat einen sehr intensiven Geschmack und eine einzigartige Textur, die klar die Meinungen spaltet. Die Textur ähnelt der von Foie gras.
Im Japanischen heißt sie Reba.

Bonjiri ぼんじり
Bonjiri ist das dreieckige Fleischstück am Schwanzende des Huhns, das mit Schwanzfedern verziert ist. Je nach Region oder Restaurant wird es auch „Bonjiri“, „Ponpochi“, „Sankaku“ oder einfach „Schwanz“ genannt. Es wird auch „Hühnerfett“ (Chicken Toro) genannt und ist ein seltenes Teilstück, das nur in sehr geringen Mengen erhältlich ist.
Andere Arten
Zu den weiteren Gerichten gehören gegrillte grüne Paprika, Shishito-Paprika und Shiitake-Pilze, in Speck gewickelter Spargel und sogar kalte rohe Gurken. Es gibt außerdem eine Vielzahl weiterer Gerichte wie in Speck gewickelten Spargel, kalte rohe Gurken und mehr.
Arten von Hähnchen-Yakitori-Gewürzen
Yakitori wird üblicherweise mit Sauce oder Salz gewürzt. Je nach Restaurant kann man zwischen Tare und Shio wählen. Die Bestellmengen variieren von Lokal zu Lokal; manche verlangen mindestens fünf Stück einer Sorte Yakitori, andere hingegen nur ein Stück.
Eine Flasche kostet etwa 100 Yen. Da es sich um ein einfaches Gericht handelt, isst man es am besten mit den Händen. Selten benutzen manche Leute teilbare Essstäbchen, um das Fleisch zu entfernen, aber Yakitori schmeckt am besten mit den Händen.